Jeden Tag kommt es vor, dass jemand seinen Computer einschaltet und darauf wartet, dass er hoch fährt, dies aber nicht geschieht. Alles was man sieht ist ein blauer Bildschirm. Beim ersten Mal sind die meisten Benutzer noch frohe Hoffnung, dass es sich um einen kleinen Störfall handelt. Beim zweiten und dritten Versuch jedoch werden sie langsam nervös und irgendwann erkennen sie, dass der Computer sie gerade im Stich lässt. In diesem Moment erkennen viele, dass sie leider vergessen haben eine Datensicherung zu machen. Über mehrere Jahre, die eine Festplatte manchmal in Benutzung ist sammeln sich viele wichtige Daten, die man beständig verfügbar glaubt. Doch wenn die Festplatte defekt ist und vorher keine Datensicherung gemacht worden ist bleibt nur noch der zumeist sehr teure Versuch die Festplatte retten zu lassen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Festplatte retten zu lassen. Das ist immer von der Art der Beschädigung der Festplatte abhängig aber in so ziemlich allen Fällen kommt es einen teuer zu stehen. Wenn man Glück hat und nur ein Virusbefall dafür sorgt, dass die Festplatte ihre Daten nicht freigibt kann man Glück haben und die Daten retten lassen, nachdem die Festplatte in einen anderen Computer eingebaut worden ist. Sollte der Fehler in der Festplatte zu einer mechanischen Beschädigungen geführt haben stehen die Chancen die Daten retten zu lassen deutlich schlechter.
Sollte es zu einem Kontakt zwischen den Lese- Schreibköpfen und den Speicherplatten gekommen sein können die Daten an den Stellen, wo es in Kontakt gekommen ist unwiederbringlich verloren sein. Sollten die Daten entsprechend der Fall sein kann man sich an ein Daten- Rettungsunternehmen wenden, die die Festplatte unter Laborbedingungen öffnen und dann versuchen die noch auf der Festplatte verbliebenen Speicherzustände auszulesen. Allerdings kann man sich vorstellen, dass ein solches Unterfangen deutlich teurer ist als der geringe Preis den man für eine externe Festplatte bezahlen muss um darauf eine Datensicherung durchzuführen.